Die Kommunion

Papst Benedikt über die Eucharistie

In der Tat ist die Eucharistie der vitale Mittelpunkt der gesamten Evangelisierungstätigkeit der Kirche, in etwa so wie es das Herz für den menschlichen Körper ist. Ohne die Eucharistiefeier, in der sich die christlichen Gemeinden vom zweifachen Mahl des Wortes und des Leibes Christi nähren, würden sie ihr wahres Wesen verlieren: Nur als "eucharistische" Gemeinschaften können sie den Menschen Christus vermitteln und nicht bloss Ideen oder Werte, so edel und wichtig diese auch sein mögen.

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Kathpedia: Was ist die Kommunion?

Kommunion (lat. communio) bezeichnet den Empfang des eucharistischen Leibes und Blutes Jesu Christi, der wesensgewandelten Opfergaben von Brot und Wein. Der Empfang bezeichnet und bewirkt die sakramentale Gemeinschaft zwischen Christus und dem Gläubigen sowie der Gläubigen miteinander. Der Bischof, Priester, Diakon, Akolyth reicht den Gläubigen Christus selbst unter den Gestalten von Brot und Wein - die Gläubigen erhalten gewöhnlich nur die konsekrierte Hostie. Voraussetzung für den würdigen und fruchtbringenden Empfang der Kommunion ist der bereits erfolgte Empfang der Taufe und das Leben in der Taufgnade (heilig machende Gnade) sowie das Bekenntnis des katholischen Glaubens und die rechte Absicht des Empfangs. Im äußeren Bereich ist das Freisein von rechtlichen Hindernissen nötig sowie die Einhaltung der eucharistischen Nüchternheit: Das heißt, dass man innerhalb einer Stunde vor dem Empfang der Kommunion keine festen oder flüssigen Nahrungs- oder Genussmittel zu sich nehmen soll. Für Kranke, Alte gelten Ausnahmen. Wasser gegen den Durst und Heilmittel (Medikamente) sind immer erlaubt. Oft wird auch der feierliche erste Kommunionempfang der Kinder - die Erstkommunion - verkürzt "Kommunion" genannt.