Audienz bei Papst Franziskus

Videoarchiv 2015


Bei der Frage, was den Besuchern in Rom am besten gefallen hat, antworten über 80%, dass die Begegnung mit Papst Franziskus bei der Generalaudienz der schönste Moment war. Wir möchten Ihnen auf dieser Seite die Möglichkeit geben, das nachzulesen, was Papst Franziskus Ihnen beim Besuch sagte. Natürlich können Sie auch das Video ihre Audienz bei Papst Franziskus in Ruhe ansehen und dies an Ihre Freunde und Bekannte weiterleiten.



Generalaudienz am 16.12.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, am vergangenen Sonntag wurde in der Lateranbasilika und in vielen Kathedralen auf der ganzen Welt eine Heilige Pforte geöffnet. Es ist mein Wunsch, dass es in jeder Teilkirche solche Orte gibt, wo die Liebe und die Barmherzigkeit des Vaters in besonderer Weise sichtbar werden. Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit nimmt einen Gedanken des vor fünfzig Jahren abgeschlossenen Zweiten Vatikanischen Konzils auf, nämlich dass die Kirche zutiefst Gemeinschaft ist, die auf der Liebe des gekreuzigten Christus zu den Menschen gründet. Wir wollen einander lieben und vergeben, so wie Jesus es tat. Damit machen wir deutlich, dass der Glaube unsere Herzen verwandelt hat. Die Heilige Pforte ist ein Bild für Christus, der von sich selbst gesagt hat: „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird

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Generalaudienz am 09.12.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, gestern habe ich die Heilige Pforte der Petersbasilika geöffnet, die Pforte des Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit. Warum feiern wir dieses Heilige Jahr der Barmherzigkeit? Die Kirche und wir alle brauchen dieses Jahr, das uns die Gegenwart und Nähe Gottes besonders zeigt, wir brauchen seine göttliche Barm­her­zig­keit, die das Dunkel der Sünde überstrahlt. Die Barmherzigkeit zeigt einen ganz wesentlichen Aspekt des Evangeliums auf: Jesus Christus, die menschgewordene Barmher­zigkeit, offenbart uns die Liebe des dreifaltigen Gottes. Das Heilige Jahr ruft uns auf, das Geschenk der Barmherzigkeit neu zu leben. Lassen wir uns von der milden Vergebung Gottes berühren. Dann werden auch wir tiefer verstehen, was „Gott am meisten gefällt“: einander vergeben und Barmherzigkeit erweisen. In diesem Sinne mehr >

 

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Generalaudienz am 02.12.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, voll Dankbarkeit darf ich auf meine Apostolische Reise nach Afrika zurückblicken. Das erste Ziel – Kenia – steht stellvertretend für die globale Herausforderung unserer Zeit: die Schöpfung bewahren durch neue Modelle einer gerechten, inklusiven und nachhaltigen Entwicklung. Gemäß dem Leitwort „Seid stark im Glauben! Habt keine Angst!“ wollte ich die Hoffnung des auferstandenen Herrn weitertragen. Diese Hoffnung haben auch die Studenten der Universität Garissa bezeugt, die um ihres christlichen Glaubens willen getötet wurden. Ihr Blut sei Same des Friedens und der Brüderlichkeit für Kenia, Afrika und die ganze Welt. Der Besuch in Uganda stand im Zeichen

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Generalaudienz am 18.11.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, nur noch wenige Wochen trennen uns vom Beginn des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Die offene Tür der Barmherzigkeit Gottes will uns reumütige Sünder empfangen und uns Gnade und Verzeihung gewähren. Wir müssen nur den Mut aufbringen, die Schwelle zu überschreiten. Nicht zuletzt die Bischofssynode hat die Männer und Frauen, die Familien, die ganze Kirche ermuntert, sich in dieser offenen Tür zu begegnen. Zudem sind wir als Kirche eingeladen, gemeinsam mit Jesus hinauszugehen, um den Menschen, die manchmal unentschlossenen sind und sich verirrt haben, auf dem Weg entgegenzugehen. Besonders sind die christlichen Familien angesprochen, dem Herrn die Tür zu öffnen, der Einlass erbittet, um seinen Segen und seine Freundschaft zu bringen. Die Tür hat die Aufgabe, die Hausbewohner zu SCHÜTZEN.

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Generalaudienz am 11.11.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Katechese wollen wir über die Bedeutung der Tischgemeinschaft im Leben der Familie sprechen. Tischgemeinschaft zu halten und in Freude die Gaben des Lebens zu teilen ist eine wertvolle Tugend. Die Familie, die um den gemeinsamen Tisch zusammenkommt, ist gleichsam die Ikone der Tischgemeinschaft. Sie ist ein Symbol des Austauschs und der Anteilnahme eines jeden Familienmitglieds an den Gütern, den Freuden und Leiden der anderen. Im Leben Jesu hat die Tischgemeinschaft auch eine besondere Bedeutung: Jesus versammelt sich immer wieder mit den Menschen um den Tisch, vergleicht das Reich Gottes mit einem Gastmahl und schenkt uns im Opfer der Liebe seinen Leib und sein Blut, das als Speise und Trank des Heils die wahre Liebe nährt. Die Familie ist bei der Messe daher sozusagen „zu Hause“. Sie bringt ihre

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Generalaudienz am 04.11.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, die Familie ist eine Schule für das gegenseitige Geben und Verzeihen. Wenn dies nicht geübt wird, kann keine Liebe andauern. Ohne einander zu verzeihen, ist es nicht möglich, gut zu leben. Jeden Tag tun wir einander Unrecht an, begehen wir Fehler aufgrund unserer Schwachheit und Eigensucht. Was aber von uns verlangt wird, ist, dass wir sofort die Wunden, die wir zugefügt haben, zu heilen versuchen, dass wir unverzüglich wieder die Fäden knüpfen, die wir zerrissen haben. Wenn wir damit zu lange warten, wird alles nur schwieriger. Es gibt ein einfaches Geheimnis: Niemals den Tag zu Ende gehen lassen, ohne um Entschuldigung gebeten und Frieden geschlossen zu haben. Da wir Gottes Vergebung empfangen, können wir unsererseits dem anderen vergeben. Zur Berufung und Sendung der Familie gehört die ... mehr >


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Generalaudienz am 28.10.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der vergangenen Katechese haben wir die Bedeutung des Versprechens vor allem gegenüber den Kindern bedacht. Nun ist die gesamte Wirklichkeit der Familie auf einem Versprechen aufgebaut: dem Liebesversprechen, das ein Mann und eine Frau sich gegenseitig geben. Und dies schließt die Verpflichtung ein, Kinder zu bekommen und zu erziehen. In unserer Zeit scheint dieses Treueversprechen nicht viel zu gelten. Da ist zum einen ein falsch verstandenes Recht auf persönliche Befriedigung, das die Treue hintanstellt, zum andern aber auch die Fixierung auf einen vermeintlichen Zwang von Gesetz und Konvention. Dabei will doch keiner bloß zum eigenen Nutzen oder aus Verpflichtung geliebt werden. Es gehört zur Kraft und zur Schönheit der Liebe, dass sie feste Verbindungen knüpft, ohne der Freiheit zu

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Generalaudienz am 21.10.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der vergangenen Katechese haben wir die Bedeutung des Versprechens vor allem gegenüber den Kindern bedacht. Nun ist die gesamte Wirklichkeit der Familie auf einem Versprechen aufgebaut: dem Liebesversprechen, das ein Mann und eine Frau sich gegenseitig geben. Und dies schließt die Verpflichtung ein, Kinder zu bekommen und zu erziehen. In unserer Zeit scheint dieses Treueversprechen nicht viel zu gelten. Da ist zum einen ein falsch verstandenes Recht auf persönliche Befriedigung, das die Treue hintanstellt, zum andern aber auch die Fixierung auf einen vermeintlichen Zwang von Gesetz und Konvention. Dabei will doch keiner bloß zum eigenen Nutzen oder aus Verpflichtung geliebt werden. Es gehört zur Kraft und zur Schönheit der Liebe, dass sie feste Verbindungen knüpft, ohne der Freiheit zu

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Generalaudienz am 14.10.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, gerne sprechen wir von den Kindern als eine Hoffnung für das Leben. Wir bezeichnen die jungen Menschen als unsere Zukunft. Gehen wir aber ernsthaft mit ihrer Zukunft um? Wir müssen uns fragen, ob wir den Versprechen treu sind, die wir den Kindern geben und die entscheidend sind für ihre Erwartungen an das Leben, für ihr Vertrauen in die Menschen und für ihre Fähigkeit, den Namen Gottes als Segen zu begreifen. Die grundlegenden Versprechen wie Aufnahme, Fürsorge, Nähe, Vertrauen, Hoffnung lassen sich in einem zusammenfassen: Liebe. Kinder erwarten ganz vertrauensvoll und hilflos, dass dieses Versprechen bekräftigt wird. Wehe dem, der ihr Vertrauen verrät! Ebenso darf ihr natürliches Vertrauen in Gott nicht verletzt werden. Sobald ein Kind zu spüren vermag, dass es um seiner selbst willen geliebt wird, spürt es

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Generalaudienz am 07.10.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, vor wenigen Tagen hat die Bischofssynode zum Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ begonnen. Die Familie ist grundlegend für das Zeugnis der Liebe Gottes und verdient die volle Hingabe der Kirche mit all ihren Kräften. Zwischen Kirche und Familie besteht eine tiefe – wir können zu Recht sagen unauflösliche – Beziehung. Ein Blick auf das tägliche Leben der Menschen heute zeigt deutlich, dass es überall einen kräftigen Schuss Familiengeist braucht. Gegenüber dem zweckgebundenen Charakter der Beziehungen der Menschen in der Öffentlichkeit erschließt uns die Familie eine menschlichere Sicht, eine umfassende Vorstellung der personalen Beziehung, welche die Bande der Treue, Aufrichtigkeit, Zusammenarbeit, Achtung und des Vertrauens braucht.

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Generalaudienz am 30.09.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Katechese möchte ich einen Rückblick über die Apostolische Reise nach Kuba und in die Vereinigten Staaten geben. Ein herzlicher Dank gilt den Präsidenten Raúl Castro und Barack Obama sowie dem Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon für ihre freundliche Aufnahme. Ich bin nach Kuba als Missionar der Barmherzigkeit gereist, um allen Menschen Hoffnung und Ermutigung zu schenken, sich für den Nächsten zu öffnen, Armut und Zwietracht zu überwinden, sich der christlichen Wurzeln zu erinnern und eine Gesellschaft in Würde und Freiheit zu errichten. In den Vereinigten Staaten habe ich bei verschiedenen Treffen an das reiche spirituelle und ethische Erbe dieses Landes erinnert. Die Heiligsprechung des großen Missionars Junípero ruft uns alle auf, die Liebe Christi mit unseren Mitmenschen zu teilen. In New


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Generalaudienz am 16.09.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, heute halten wir eine abschließende Betrachtung zum Thema Ehe und Familie. Wir stehen am Vorabend zweier großer, weltweit bedeutsamer Ereignisse, des Weltfamilientreffens in Philadelphia und der Bischofssynode hier in Rom. Beide werden die Tragweite der Familie als unersetzbare Grundzelle jeder menschlichen Gemeinschaft verdeutlichen. Die gegenwärtigen Übergänge in der Kultur scheinen gekennzeichnet zu sein von den langfristigen Auswirkungen einer Gesellschaft unter der Herrschaft von Wirtschaft und Technik. Die Unterordnung der Ethik unter die Logik des Profits wird in diesem System mit enormen Mitteln und dem Rückhalt der Medien betrieben. Vor diesem Hintergrund wird ein neuer Bund zwischen Mann und Frau auch zur strategischen Frage für die Emanzipation der Völker von der Kolonisierung

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Generalaudienz am 09.09.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Katechese möchte ich die Verbindung zwischen der Familie und der christlichen Gemeinde betrachten. Es besteht sozusagen eine „natürliche“ Verbindung, da die Kirche eine große geistliche Familie ist und die Familie eine Kirche im Kleinen (vgl. LG 9). Die christliche Gemeinde begleitet die Menschen durch die Jahrhunderte hindurch und schreibt sie so direkt dem Herzen Gottes ein. Und die Familie ist der Beginn dieser unauslöschlichen Heilsgeschichte. Auch Jesus wurde in einer Familie geboren und teilte das Los der Menschen. Verwurzelt in der Gemeinschaft mit Gott rief er später selber eine Gemeinschaft zusammen. Das ist auch die Bedeutung des Wortes „Kirche“. Christus formt die Kirche als einladende Gemeinschaft, die für alle Menschen, ohne Ansehen der Person, offen ist. Ganz konkret sollen die beiden Orte, in

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Generalaudienz am 02.09.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir über die Bedeutung des Gebets im Leben der Familie nachdenken. Viele Menschen sagen: „Ich müsste und würde gerne mehr beten, aber mir fehlt die Zeit.“ Sie erkennen mit großer Ehrlichkeit, dass man nur im Gebet, der Verbindung mit Gott, den tiefen Frieden findet. Gerne erfahren wir Gottes Zuneigung und Hilfe in verschiedenen Schwierigkeiten. Aber schenken wir Gott auch unsere Zuneigung? Lieben wir ihn mit ganzem Herzen? Nur wenn Gott die Liebe all unserer Liebe ist, finden diese Worte ihren vollen Sinn. Für die Liebe braucht es nicht viele Worte. Oft reicht schon ein Gedanke, eine Anrufung vor einem heiligen Bild oder ein Zeichen der Anbetung in Richtung einer Kirche. Es ist schön, wenn Mütter ihre kleinen Kinder anleiten, Jesus oder die Muttergottes Küsse zu schenken. In diesem

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Generalaudienz am 26.08.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir über die Bedeutung des Gebets im Leben der Familie nachdenken. Viele Menschen sagen: „Ich müsste und würde gerne mehr beten, aber mir fehlt die Zeit.“ Sie erkennen mit großer Ehrlichkeit, dass man nur im Gebet, der Verbindung mit Gott, den tiefen Frieden findet. Gerne erfahren wir Gottes Zuneigung und Hilfe in verschiedenen Schwierigkeiten. Aber schenken wir Gott auch unsere Zuneigung? Lieben wir ihn mit ganzem Herzen? Nur wenn Gott die Liebe all unserer Liebe ist, finden diese Worte ihren vollen Sinn. Für die Liebe braucht es nicht viele Worte. Oft reicht schon ein Gedanke, eine Anrufung vor einem heiligen Bild oder ein Zeichen der Anbetung in Richtung einer Kirche. Es ist schön, wenn Mütter ihre kleinen Kinder anleiten, Jesus oder die Muttergottes Küsse zu schenken. In diesem

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Generalaudienz am 19.08.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, nach dem Fest betrachten wir heute einen weiteren Aspekt des Lebens in der Familie, die Arbeit. Die Arbeit ist notwendig, um die Familie zu erhalten und ein Leben in Würde sicherzustellen. Jede Form von Arbeit, angefangen von der Hausarbeit, sorgt auch für das Gemeinwohl. Den Stil eines arbeitsamen Lebens lernt man in erster Linie in der Familie. Denn die Familie erzieht durch das Beispiel der Eltern zur Arbeit. Der Apostel Paulus mahnt dazu, von der eigenen Arbeit und nicht auf Kosten anderer zu leben. Im christlichen Verständnis bilden Arbeit und geistliches Leben keinen Gegensatz. Gebet und Arbeit stehen in Einklang. Fehlt ein Bereich, trägt auch der andere Schaden davon. Die Arbeit zeichnet den Menschen aus und bringt seine Würde als Abbild Gottes zum Ausdruck. So ist die Arbeit heilig und Teil des

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Generalaudienz am 12.08.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, ein Aspekt, der den Rhythmus des Lebens in der Familie besonders bestimmt, ist das Fest. Der Festtag ist eine Erfindung Gottes, wie wir es schon im ersten Schöpfungsbericht hören: „Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte“ (Gen 2,3). Der Herr selbst lehrt uns, wie wichtig es ist, eine Zeit dafür zu widmen, das Werk der Arbeit zu betrachten und zu genießen, liebevoll und dankbar auf die Familie, Kinder und Freunde zu schauen, auf das Haus und die Gemeinschaft, die uns umgibt. Die echte Zeit des Festes unterbricht die berufliche Arbeit, sie ist heilig und erinnert uns daran, dass wir nach dem Abbild Gottes geschaffen sind. Wir dürfen keine Sklaven der Arbeit sein. Die Profitbesessenheit und Leistungsorientierung gefährden

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Generalaudienz am 05.08.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, nach den Ferien nehmen wir heute unsere Katechesen über die Familie wieder auf. Zuletzt hatten wir über die Verletzungen gesprochen, welche den Familien durch mangelndes Verständnis zwischen den Ehegatten zugefügt werden. Heute wenden wir uns der Frage zu: Wie können wir denen beistehen, die nach einem endgültigen Scheitern ihrer Ehe eine neue Verbindung eingegangen sind? Eine solche Situation widerspricht dem Sakrament der Ehe. Umso mehr begegnet die Kirche diesen Menschen mit einem mütterlichen Herzen und sucht, angeregt vom Heiligen Geist, immer das Wohl und das Heil der Personen. Um der Liebe willen zur Wahrheit verpflichtet, achtet sie darauf, „die verschiedenen Situationen gut zu unterscheiden“ (Familiaris consortio, 84) und die Person, die die Trennung hinnehmen musste,

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Generalaudienz am 24.06.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir über die Wunden nachdenken, zu denen es im familiären Leben kommen kann. Böse Worte und Taten, aber auch die Unterlassung des Guten verletzen die Familie. Das kann mitunter dazu führen, dass sich Ehepartner woanders Verständnis und Trost suchen, was dem Wohl der Familie häufig schadet. In diesem Zusammenhang denken wir oft zu wenig an die Kinder. Ehemann und Ehefrau sind nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch, und ihre Kinder sind lebendiges Fleisch von ihrem Fleisch. Wenn sich Eltern auseinanderleben, leiden die Kinder mit. Immer wieder kommt es zu tiefen Verwundungen der Seele, die nicht einfach mit Geschenken und Süßigkeiten wieder gut gemacht werden können. Freilich gibt es auch Fälle, wo eine Trennung der Ehepartner zum Schutz des schwächeren Teils oder der Kinder

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Generalaudienz am 17.06.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, zu Beginn unserer heutigen Katechese über die Familie haben wir die Erzählung aus dem Lukasevangelium von der Auferweckung des jungen Mannes von Naïn gehört (vgl. 7,11-15). Sie zeigt uns das Mitgefühl des Herrn mit den Trauernden und seine Macht über den Tod. Der Tod ist eine Erfahrung, die jede Familie betrifft. Auch wenn er zum Leben gehört, erscheint er den Hinterbliebenen nie als etwas Natürliches. Besonders herzzerreißend ist es, wenn Eltern ein Kind verlieren. Ein solches Ereignis scheint der elementaren Natur der Beziehungen, die der Familie Sinn geben, zu widersprechen. Die Familie fasst den Tod des Kindes wie einen Schlag gegen die eigene Zukunft auf. Ähnlich ergeht es einem Kind, das seine Eltern verliert. Im Fehlen der Bezugspersonen überkommt es ein Gefühl

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Generalaudienz am 10.06.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, zum Leben in der Familie gehört gemeinhin auch der Aspekt der Krankheit. Die Krankheit von Menschen, die wir gern haben, bereitet ein „Mehr“ an Leid und Sorge. Genau genommen ist es die Liebe, die uns „mehr“ mitleiden lässt. Seit jeher war und ist die Familie sozusagen das erste und nächste Krankenhaus. Im Evangelium hören wir von der Fürsorge Jesu für die Kranken. Er ist gekommen, die Kranken zu heilen und die Menschen von jedem Übel zu befreien. Jesus sendet die Jünger aus, sein Werk fortzuführen, und gibt ihnen die Vollmacht, Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Krankheit führt auch in den Familien zu vielen Schwierigkeiten, doch in der Regel stärkt die Zeit der Krankheit die familiären Bande. Es ist wichtig, die Kinder von klein auf zur Solidarität mit den Kranken zu erziehen; Schwachheit und Leiden unser Lieben können ... mehr >


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Generalaudienz am 03.06.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Katechese ist dem Thema der Verlobung gewidmet. Sie ist eine wichtige Zeit, um die Berufung und Entscheidung zur Ehe zu prüfen. Die Verlobten müssen gemeinsam an ihrer Liebe „arbeiten“, sich kennen lernen, von- und miteinander lernen. Der lebenslange Liebesbund zwischen Mann und Frau kann nicht einfach improvisiert werden, man lernt und formt ihn. Wer verlangt, alles und sofort zu haben, der gibt bei der ersten Schwierigkeit oder erstbesten Gelegenheit auch alles und sofort auf. Man kann nicht auf Vertrauen und Treue in der Selbsthingabe hoffen, wenn man gewohnt ist, die Liebe als eine Art „Zusatz“ zum körperlich-geistigen Wohl zu konsumieren. Die Kirche bewahrt die Unterscheidung zwischen verlobt sein und verheiratet sein im Hinblick auf die Ernsthaftigkeit des Prüfens. ... mehr >

 

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Generalaudienz am 27.05.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Katechese wollen wir einen Blick auf Prüfungen und Herausforderungen im familiären Leben werfen. Viele Familien in der Welt leiden unter Armut, besonders an der Peripherie der Großstädte. Dabei kommt oft noch der Krieg hinzu, „die Mutter aller Armut“. Trotzdem versuchen die Familien ein Leben in Würde zu führen und vertrauen auf den Segen Gottes. Sie sind mit ihren in Treue und Herzlichkeit gelebten personalen Beziehungen eine wahre Schule der Menschlichkeit. Es ist fast ein Wunder, wie manche Familien unter widrigsten Umständen die Liebe vorleben und die Gesellschaft vor der Barbarei bewahren. Die heutige Wirtschaft bestärkt eine individualistische Wohlfühlkultur und stellt dabei die Bedeutung der familiären Bindungen infrage. Das ist ein furchtbares Missverhältnis. Die Arbeit und der Wert der Familie  ... mehr >

 

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Generalaudienz am 20.05.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, im Rahmen unserer Katechesenreihe befassen wir uns heute mit einem wichtigen Aspekt der Familie: der von Natur aus den Eltern zukommenden Aufgabe, ihre Kinder zu erziehen. Dabei geht es vor allem um die Frage: Wie soll diese Erziehung aussehen? In unserer Zeit nimmt man einen gewissen Bruch zwischen Familie und Gesellschaft wahr, der das gegenseitige Vertrauen untergräbt. Experten drängen sich in die Rolle der Eltern, sogar in den intimsten Bereichen der Erziehung. Das hat zur Folge, dass sich Eltern zurückziehen oder aus Angst, die Kinder zu verlieren, alles zulassen. Das christliche Familienbild bietet hier eine realistische Alternative. Der Apostel Paulus hebt in seinen Briefen im Licht der Offenbarung Gottes die gegenseitigen Pflichten von Eltern und Kindern hervor. Grundlage des familiären

 

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Generalaudienz am 13.05.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir die Bedeutung von drei zentralen Worten für das konkrete Leben innerhalb der Familie betrachten: Bitte, Danke, Entschuldigung. Diese drei Worte ermöglichen ein gutes und schönes Familienleben. Dabei ist es aber gar nicht immer so einfach, sie zu praktizieren. Bevor wir irgendetwas nehmen, bitten wir erst darum, es nehmen zu dürfen. Mit der Anfrage „Darf ich bitte?“ bringen wir unseren Respekt vor dem anderen zum Ausdruck und laden ihn ein, dass er sein Herz öffne. Im Buch der Offenbarung des Johannes klopft auch Jesus an die Tür, damit man ihm öffne (vgl. 3,20). Dankbarkeit wird manchmal als Zeichen der Schwäche gedeutet. „Danke“ sagen ist aber wesentlich für ein gutes Familienleben. Wir bringen damit die Würde der Person unserer Mitmenschen zum Ausdruck

 

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Generalaudienz am 06.05.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, heute möchte ich über die Schönheit der christlichen Ehe sprechen. Es handelt sich nicht einfach um eine Zeremonie in der Kirche, sondern um ein Sakrament, das sich innerhalb der Gemeinschaft der Kirche vollzieht und diese auch aufbaut. Nach dem heiligen Paulus ist die Liebe zwischen den Eheleuten ein Bild der Liebe Christi zur Kirche: „Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche“ (Eph 5,32). Die Analogie der Verbindung Mann-Frau und Christus-Kirche besitzt einen geistlichen und zugleich bahnbrechenden Sinn. Die Radikalität der Hingabe nach dem Beispiel Christi – der Mann soll die Frau so lieben wie den eigenen Leib (vgl. V. 28) – hatte eine ungeheuere Wirkung. Sie stellte die von der Schöpfungsordnung gewollte gegenseitige Achtung von Mann und Frau wieder her. Das

 

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Generalaudienz am 29.04.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, vielen fällt es heute nicht leicht, die Ehe als eine dauerhafte Beziehung zu verstehen, die das ganze Leben der Ehegatten hindurch besteht. Der Ehebund wird immer häufiger und dann immer früher gelöst. Die ersten, welche die Konsequenzen zu tragen haben, sind die Kinder. Wir müssen ernsthaft darüber nachdenken, warum sich viele junge Menschen nicht recht vorstellen können, ein Leben lang zusammenzubleiben. Tatsächlich sehnen sich alle Menschen nach verlässlichen Beziehungen. Doch die Furcht vor dem Scheitern, ist für viele das größte Hindernis, eine lebenslange Bindung einzugehen. Sie wagen nicht, das Wort Christi anzunehmen, welcher der ehelichen Gemeinschaft und der Familie seine Gnade verheißt. Christliche Eheleute und christliche Familien geben daher ihrer Umgebung ein wichtiges Zeugnis. Das Sakrament der Ehe heiligt 

 

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Generalaudienz am 22.04.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, im zweiten Schöpfungsbericht des Buches Genesis hören wir, wie Gott den ersten Menschen erschafft und erkennt, dass es nicht gut ist, wenn er allein bleibt. Adam ist Herr seiner selbst, aber es fehlt ihm die Gemeinschaft, die Fülle. Gott will ihm daher eine Hilfe machen, die ihm entspricht. Unter den Tieren, die Gott ins Dasein ruft, findet der Mann keinen wahren Partner. Erst als er die Frau sieht, weiß er, dass allein sie Bein von seinem Bein und Fleisch von seinem Fleisch ist. Allein die Frau entspricht ihm und ergänzt ihn. Leider erwidern Mann und Frau das große Vertrauen Gottes, seine Schöpfung zu bebauen und zu hüten, mit Misstrauen und Ungehorsam. Die Sucht nach Allmacht zerstört die Harmonie zwischen Gott und Mensch, aber auch zwischen Mann und Frau. Denken wir an die verschiedenen Formen des ...


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Generalaudienz am 15.04.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige und die nächste Katechese handelt vom Unterschied und der wechselseitigen Entsprechung von Mann und Frau. Zur Gott­ebenbildlichkeit des Menschen gehört auch der Unterschied der Geschlechter. Als Mann und Frau, aber auch als Paar ist der Mensch Abbild Gottes. Ohne die Erfahrung der Gegenseitigkeit von Mann und Frau kann der Mensch nicht harmonisch heranwachsen und nicht recht verstehen, was Mann- und Frausein bedeutet. Die heutige Kultur hat neue Möglichkeiten eröffnet, um das Verständnis dieses Unterschieds zu vertiefen, zugleich aber auch Zweifel und Skepsis gebracht. Man fragt sich, ob die Gender-Theorie oft nicht Ausdruck von Frustration und Resignation ist und den Unterschied der Geschlechter auslöschen will, weil sie nicht fähig ist, sich damit auseinanderzusetzen. Doch den Unterschied zu beseitigen, ist nicht die Lösung, sondern das


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Generalaudienz am 08.04.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, die schönste Frucht des Segens, den Gott, der Schöpfer, Mann und Frau in einer Ehe schenkt, sind die Kinder. Niemals sind Kinder ein Fehler. Es kann sein, dass es Eltern nicht immer leicht fällt, mit den Unfertigkeiten des Kindseins umzugehen. Das sollte immer ein Anlass sein, Kindern mit noch größerer Großzügigkeit und Opferbereitschaft zu begegnen. Zu oft wird Kindern, ihrem Körper wie ihrer Seele, Gewalt angetan. Jedes Kind, das beiseite geschoben oder sich selbst überlassen wird, das bettelnd auf der Straße lebt oder für unwürdige Geschäfte ausgebeutet wird, das keine Schule besuchen kann und keine medizinische Versorgung hat, ist ein Schrei zum Himmel. Aber auch im Wohlstand gibt es Kinder, die leiden, etwa wenn sich die Eltern getrennt haben oder weil sie Erziehungsversäumnisse

 

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Generalaudienz am 01.04.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, mit dem morgigen Gründonnerstag beginnen wir die Feier des Ostertriduums. In der Messe vom Letzten Abendmahl gedenken wir Jesus, der dem Vater seinen Leib und sein Blut unter den Gestalten von Brot und Wein darbringt. Mit dem Auftrag, dieses Opfer immer wieder zu vollziehen, nährt der Herr die Apostel mit der heiligen Speise. Am Gründonnerstag erinnern wir uns auch daran, dass Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen und ihnen ein Beispiel gegeben hat, wie sie einander dienen sollen. Auch uns hat er in der Taufe reingewaschen und ruft uns auf, alle Menschen so zu lieben wie er selbst. In der Liturgie des Karfreitags feiern wir das Leiden und Sterben Christi. Als eines seiner letzten Worte spricht Jesus zu uns: „Es ist vollbracht!“ (Joh 19,30). Er vollendet das Werk unserer Erlösung, als


 

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Generalaudienz am 25.03.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

"Liebe Brüder und Schwestern, bei der Katechesenreihe über die Familie wollen wir eine „Gebetspause“ einlegen. Wir feiern heute das Fest der Verkündigung des Herrn durch den Erzengel Gabriel an Maria. Es ist das Geheimnis der Menschwerdung, das aber nicht nur die Empfängnis des Gottessohnes im Schoß Marias beinhaltet, sondern auch seine Aufnahme in einer menschlichen Familie. An diesem Fest, das in vielen Ländern als Tag des Lebens begangen wird, hat vor 20 Jahren der heilige Johannes Paul II. die Enzyklika Evangelium vitae unterzeichnet. Die Familie nimmt in diesem Schreiben einen zentralen Platz ein. Der Bund von Mann und Frau wurde von Anfang an von Gott gesegnet, um eine Lebens- und Liebesgemeinschaft zu bilden, der die Aufgabe der Weitergabe des Lebens anvertraut ist (vgl. Nr. 92). Gestärkt durch das..."


 

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Generalaudienz am 18.03.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

"Liebe Brüder und Schwestern, die erste Reihe der Mittwochskatechesen über die Glieder der Familie wollen wir mit einem Blick auf die Kinder abschließen. Kinder stellen ein großes Geschenk für die Menschheit dar. Wie eine Gesellschaft mit Kindern umgeht, lässt Rückschlüsse auf ihre eigene Überlebensfähigkeit zu. Die Heilige Schrift macht uns deutlich, welche Bedeutung die Kinder für die Offenbarung der Liebesbeziehung zwischen Gott und Menschen hat: Die Weihnachtsgeschichte zeigt, wie das Jesuskind die Liebe der Menschen und ihre liebevolle Fürsorge weckt. Aus der Verkündigung Jesu geht hervor, dass Gott keine Schwierigkeiten hat, sich Kindern verständlich zu machen. Die Kinder halten uns gegenwärtig, dass wir immer Söhne und Töchter bleiben. Unser Leben ist zuallererst ein Geschenk. Wir sind nicht die Herren unserer Existenz, sondern bleiben..."


 

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Generalaudienz am 11.03.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

"Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Katechese wollen wir fortfahren, die Bedeutung der Großeltern im Leben der Familie zu betrachten. Der Ruf des Herrn ergeht an Menschen jeden Alters. Er umgreift auch die alten Menschen. Gott schenkt ihnen seine besondere Gnade und Sendung, sie haben eine wirkliche Berufung. Das ist also nicht die Zeit, „die Ruder einzuziehen“. Das Evangelium zeigt uns mit dem greisen Simeon und der Prophetin Anna ein ermutigendes Bild. Beide sind hochbetagt, aber voller Erwartung. Sie sehnen sich nach dem Kommen Gottes, das ist ihre wichtigste Tätigkeit. Im Kind erkennen sie den Messias und werden von neuer Kraft und einer neuen Aufgabe erfüllt: Sie loben Gott und geben von seinem Wirken Zeugnis. Die Berufung der Großeltern, aller alten Menschen ist in besonderer Weise das Gebet. Was für ein großes Geschenk ist ihr Gebet für..."


 

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Generalaudienz am 04.03.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

"Liebe Brüder und Schwestern, im Rahmen der Katechesen über die Familie möchte ich über die Großeltern sprechen. Zunächst wollen wir heute einen allgemeinen Blick auf die problematische Lage vieler alter Menschen werfen. Dank des medizinischen Fortschritts dauert das Leben immer länger, doch in unserer Leistungsgesellschaft scheint kein Platz für die Alten zu sein. Vielfach werden sie als Ballast angesehen und ausgesondert, „weggeworfen“, weil sie nichts „produzieren“. So empfinden sich alte Menschen selbst als Last und sind in den Schwierigkeiten und Einschränkungen des Alters oft auf sich allein gestellt. Gemäß ihrer Tradition hat die Kirche immer eine Kultur der Nähe und die Bereitschaft gefördert, den alten Menschen voll Liebe und Solidarität beizustehen. Der rechte Umgang mit den alten Menschen zeichnet eine ..."


 

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Generalaudienz am 18.02.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

"Liebe Brüder und Schwestern, in der Reihe der Mittwochskatechesen über die Familie befassen wir uns heute mit der Rolle der Geschwister. Aufgrund der Erfahrung in der Familie ist den Menschen zu allen Zeiten und in allen Kulturen bewusst, was Bruder oder Schwester sein bedeutet. Diese Erfahrung liegt auch dem religiösen Verständnis von den brüderlichen Banden zwischen den Gliedern des Volkes Gottes zugrunde. Das Zerbrechen der Beziehung von Geschwistern öffnet schmerzlichen Wirklichkeiten wie dem Konflikt, Streit, Verrat und Hass die Tür, wie uns die biblische Erzählung von Kain und Abel vor Augen führt. Im Allgemeinen wächst aus dem Familienleben das Band der Brüderlichkeit: In den Familien lernen nämlich die Kinder, Offenheit gegenüber den anderen zu üben. In diese Atmosphäre der Fürsorge und Zuneigung werden..."


 

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Generalaudienz am 11.02.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

"Liebe Brüder und Schwestern, das Buch des Propheten Jesaja (60,1.4-5a) berichtet uns von der Freude, die Eltern durch ihre Kinder erfahren. Kinder sind ein Geschenk. Sohn oder Tochter sein bedeutet zugleich, einzigartig zu sein und dabei unverkennbar mit seinen Wurzeln verbunden zu bleiben. Ein Sohn und eine Tochter werden geliebt, weil sie die unentgeltliche Liebe der Kindschaft in sich tragen, die Schönheit, zuerst geliebt zu sein. Nur so können wir auch die Liebe Gottes erkennen, der die letzte Quelle für das Wunder der Kindschaft ist. Jedem Sohn, jeder Tochter schenkt Gott als Siegel seiner Liebe die personale Würde. Denken wir auch bei Sorgen um die Zukunft oder persönlichen Fehlern daran: Gott lässt uns die Freiheit, aber er lässt seine Kinder nie allein. Das vierte Gebot verlangt von den Kindern, ihre Eltern zu ehren. Und Gott verbindet..."


 

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Generalaudienz am 04.02.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

"Liebe Brüder und Schwestern, letzte Woche haben wir über die Gefahr der fehlenden Präsenz der Figur des Vaters in Familie und Gesellschaft gesprochen. Heute wollen wir seine wichtige Rolle weiter beleuchten. Jede Familie braucht den Vater. Seine Aufgabe ist es, den Kindern weiterzugeben, was im Leben wirklich zählt – ein weises Herz, wie es das Buch der Sprichwörter sagt (vgl. Spr 23,15). Er lehrt sie, weise und recht zu handeln. Tiefe und zugleich unaufdringliche Zuneigung, ein entschlossenes Urteil, Herzensweisheit, Wachsamkeit und das Bemühen um die richtigen Worte, wenn manches nicht sogleich verständlich ist, zeichnen ihn dabei aus. Eines ist vor allem notwendig: als Vater in der Familie präsent zu sein, der Ehefrau nahe zu sein, um Freuden und Leiden, Mühen und Hoffnungen mit ihr zu teilen, und den Kindern zugeneigt zu sein. Das Evangelium stellt uns die Beispielhaftigkeit des Vaters im Himmel vor Augen. Denken wir an das Gleichnis vom barmherzigen Vater. Ein guter Vater weiß zu warten und zu vergeben. Er ist fähig, entschieden zu korrigieren, ohne dabei zu entmutigen, weil er ebenso beschützen kann und dabei keine Mühen scheut. Ohne die Gnade, die vom Vater im Himmel kommt, verlieren Väter den Mut und räumen das Feld. Die Kinder brauchen aber einen Vater, der nach ihren Fehlern und Misserfolgen auf sie wartet, auch wenn sie es nicht zugeben. Die Kirche unterstützt mit all ihren Kräften die wichtige Präsenz der Väter in den Familien, dass sie diese auch voll und großherzig wahrnehmen können..."

 

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Generalaudienz am 28.01.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

"Liebe Brüder und Schwestern, das Wort „Vater“ ist ein sehr wichtiger Begriff in unserem katholischen Glauben. Christus lehrt die Jünger zu Gott als ihrem Vater zu beten. Gott ist Vater, nicht nur weil er der Schöpfer ist. Jesus offenbart sich als der, welcher von Ewigkeit her nur in Bezug auf seinen Vater Sohn ist und der zugleich allen Getauften an seiner Sohnschaft Anteil geben will. Die heutige Gesellschaft erlebt demgegenüber eine Krise des Vaterseins; man spricht sogar von einer vaterlosen Gesellschaft. Die Gestalt des Vaters scheint in unserer heutigen Kultur abhanden gekommen zu sein. Viele Väter fehlen ihren Familien – entweder weil sie oft nicht da sind oder weil es ihnen schwer fällt, ihre Vaterrolle, ihre Aufgaben als Vorbild der Kinder und in der Vermittlung von Werten und Prinzipien wahrzunehmen. Gewisse Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen scheinen in der Tat auf das Fehlen einer väterlichen Bezugsperson in ihrem Alltag zurückzuführen sein. Ebenso vernachlässigen die Einrichtungen der Zivilgesellschaft oft ihre Verantwortung, den jungen Menschen Ideale und Horizonte aufzuzeigen, die Halt und Sinn geben. Lassen wir uns die Verheißung Jesu zu Herzen gehen, wenn er sagt: „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen“ (Joh 14,18). Er ist wirklich der Weg, auf dem wir vorangehen dürfen, er ist der Lehrer, dem zu folgen ist. Er schenkt uns die Hoffnung auf eine neue Welt, in der die Liebe den Hass besiegt und Brüderlichkeit und Frieden unter den Menschen walten..."

 

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Generalaudienz am 21.01.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:


"Liebe Brüder und Schwestern, meine Apostolische Reise nach Sri Lanka und auf die Philippinen vergangene Woche gab mir die Möglichkeit, den Katholiken dieser Länder zu begegnen und sie im Glauben und im missionarischen Eifer zu bestärken. Der Höhepunkt meines Besuches in Sri Lanka war die Heiligsprechung von Joseph Vaz, eines großen Missionars und Vorbilds der Nächstenliebe. Lange Zeit wurde das Land von inneren Unruhen zerrissen. Daher waren bei meinen Treffen mit den politischen und religiösen Verantwortungsträgern der Dialog, der gegenseitige Respekt und die Zusammenarbeit zentrale Themen. Im Marienheiligtum von Madhu habe ich in besonderer Weise um Versöhnung, Einheit und Frieden für alle Bewohner Sri Lankas gebetet. Auf den Philippinen bereitet ..."

 

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Generalaudienz am 07.01.2015

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

"Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag! Heute setzen wir die Katechese über die Kirche fort, mit einer Reflexion über die Kirche als Mutter. Die Kirche ist Mutter. Unsere heilige Mutter Kirche. In diesen Tagen hat die Liturgie der Kirche uns das Bild der Jungfrau Maria, der Gottesmutter, vor Augen gestellt. Der erste Tag des Jahres ist das Hochfest der Gottesmutter, auf das die Erscheinung des Herrn folgt, mit der Erinnerung an den Besuch der Sterndeuter. Der Evangelist Matthäus schreibt: »Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm« (Mt 2,11). Es ist die Mutter, die ihren Sohn, nachdem sie ihn geboren hat, der Welt darbringt. Sie schenkt uns Jesus, sie zeigt uns Jesus, sie lässt uns Jesus sehen. Wir setzen die Katechesen über die Familie fort, und in der Familie gibt es die Mutter. Jeder Mensch verdankt sein Leben einer Mutter, und fast immer verdankt er ihr viel in seinem nachfolgenden Leben, vieles seiner menschlichen und geistlichen Bildung. Die Mutter findet jedoch, obwohl sie symbolisch gerne hervorgehoben wird – es gibt so viele Gedichte, so viele schöne Dinge, die poetisch über die Mutter gesagt werden – wenig Gehör, man hilft ihr wenig im täglichen Leben, sie erhält wenig Anerkennung in ihrer zentralen Rolle in der Gesellschaft. Manchmal wird die Opferbereitschaft der Mütter für ihre Kinder sogar ausgenutzt, um soziale Ausgaben »einzusparen«...."

 

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