Audienz bei Papst Franziskus

Videoarchiv 2016

Bei der Frage, was den Besuchern in Rom am besten gefallen hat, antworten über 80%, dass die Begegnung mit Papst Franziskus bei der Generalaudienz der schönste Moment war. Wir möchten Ihnen auf dieser Seite die Möglichkeit geben, das nachzulesen, was Papst Franziskus Ihnen beim Besuch sagte. Natürlich können Sie auch das Video ihre Audienz bei Papst Franziskus in Ruhe ansehen und dies an Ihre Freunde und Bekannte weiterleiten.

 

Generalaudienz am 21.12.2016

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, durch die Menschwerdung Gottes ist sozusagen die Hoffnung in die Welt getreten. Gott zeigt, dass er uns nahe sein will, er wird Mensch und errichtet ein neues Reich mit der neuen Hoffnung auf das ewige Leben. Oft richtet sich unsere menschliche Hoffnung auf das Unberechenbare, das wir nicht begreifen können. Weihnachten stellt uns eine andere Hoffnung vor Augen: eine zuverlässige Hoffnung, sichtbar und berührbar, in Gott begründet, der unter uns wohnt und mit uns auf dem Weg ist. Die Figuren unserer Weihnachtskrippen zeigen uns, was Hoffnung auf Gott bedeutet. Da haben wir Maria, die Mutter Jesu. Sie hat dem Wort des Engels vertraut und ihr Ja-Wort zum Heilsplan Gottes gesprochen. So hat sie uns den Messias geschenkt. Dann der heilige Josef. Auch er hat dem Engel geglaubt und gibt dem Neugeborenen den Namen Jesus, d.h. Erlöser, der uns endlich von unseren Sünden befreien wird. Ferner die Hirten. Sie sind arm und besitzen nichts. Umso leichter setzen sie ihre alleinige Hoffnung auf Gott und erwarten von ihm „die Erlösung Jerusalems“ (Lk 2,38). Voller Hoffnung, Dank und Liebe ist schließlich der Lobgesang der Engel, in den auch wir in diesen festlichen Tagen einstimmen dürfen.

 

 

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Generalaudienz am 14.12.2016

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, der Prophet Jesaja hilft uns, uns auf das nahe Weihnachtsfest vorzubereiten und uns der Hoffnung zu öffnen, die in der Zusage des Heils durch Jesus Christus liegt. Im Kapitel 52 des Jesajabuches wird Jerusalem nach Krieg und Gefangenschaft eine neue Zeit des Glücks und Wohlergehens verheißen. Noch während der Fremdherrschaft offenbart sich Gott dem Volk Israel als der, der da ist: „Darum soll mein Volk an jenem Tag meinen Namens erkennen und wissen, dass ich es bin, der sagt: Ich bin da“ (V. 6). Gottes Gegenwart weckt neue Hoffnung. Sie führt dazu, dass die Menschen ihre Trauer und Trostlosigkeit abschütteln, aus ihrer Enge aufbrechen und hinausgehen. Der Friedensbote eilt, um die Frohe Botschaft der Befreiung und des Heils in die ganze Welt zu tragen und Gottes Güte zu verkünden. Ihn bewegt die Erfahrung, die auch wir oft machen: Wenn alles am Ende scheint, wenn angesichts vieler negativer Umstände unser Glaube erschöpft ist und wir versucht sind zu sagen, dass alles keinen Sinn mehr hat, dann ist plötzlich die Gewissheit da: Gott macht etwas Neues! Er kommt, um sein Friedensreich wieder aufzurichten! Gott lädt uns ein, solche Friedensboten zu werden, Männer und Frauen der Hoffnung, die sein Licht zu den Menschen bringen. Er lädt uns dazu ein, indem er uns vor dem kleinen Kind von Betlehem staunen lässt, dem Gott, der seine Größe aufgibt, um jedem von uns nahe zu sein.

 

 

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Generalaudienz am 07.12.2016

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

... mit der heutigen Katechese wollen wir eine neue Reihe zum Thema der christlichen Hoffnung beginnen. Wir brauchen Hoffnung in dieser Zeit, die uns so dunkel erscheint. So viel Böses, so viel Gewalt geschieht um uns herum und bereitet zahlreichen Brüdern und Schwestern Leid und Schmerzen. Doch wir brauchen die Hoffnung nicht aufzugeben, weil Gott in seiner Liebe mit uns geht und uns nicht allein lässt. Das zeigt uns gerade im Advent der Prophet Jesaja, der den betrübten und ängstlichen Herzen seines Volkes den Trost Gottes verkündet. Er ruft dazu auf, aus dem Exil aufzubrechen und durch die Wüste einen Weg für den Herrn zu bereiten. Das Exil ist die Fremde, fern der Heimat, der Ort, wo es keine Freiheit, keine Würde und kein Vertrauen in Gott gibt. Das Leben in der Wüste ist zwar beschwerlich, aber es ist frei und

 

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Generalaudienz am 30.11.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

 

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Generalaudienz am 23.11.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

 

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Generalaudienz am 16.11.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, wir wollen heute ein weiteres Werk der Barmherzigkeit betrachten: die Lästigen geduldig ertragen. Wie schnell stellen sich bei uns Gedanken der Ungeduld ein, wenn uns die Gegenwart eines Menschen lästig fällt. Die Heilige Schrift aber zeigt uns, dass selbst Gott zu seinem störrischen Volk barmherzig ist. Erst stöhnt es über die Knechtschaft in Ägypten und wird von Gott befreit, dann klagt es in der Wüste über Hunger und wird mit Wachteln und Manna gespeist. Gott ist stets langmütig mit seinem Volk. Auch Jesus selbst zeigt sich überaus geduldig, wenn er beispielsweise das ehrsüchtige Verhalten seiner Jünger für eine Unterweisung nutzt: Die Sünder zurechtweisen und die Unwissenden lehren, sind weitere geistliche Werke der Barmherzigkeit, die der Herr uns selbst vorlebt.

 

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Generalaudienz am 09.11.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, die Werke der Barmherzigkeit, Kranke und Gefangene zu besuchen, nehmen Menschen in den Blick, deren Freiheit eingeschränkt ist. Jesus schenkt uns die Freiheit, die von der Begegnung mit ihm kommt, die unserer persönlichen Lage neuen Sinn verleiht. Der Herr lädt uns zum Teilen von Menschlichkeit ein. Wenn wir Kranke besuchen, lindern wir ihre Einsamkeit und ihren Schmerz; sie empfangen Trost und wir selbst werden reich beschenkt. Tun wir es im Namen des Herrn, dann sind wir beredter und wirksamer Ausdruck seiner Barmherzigkeit. Gefangene zu besuchen ist uns eine Hilfe, uns nicht als Richter über andere aufzuspielen. Was auch immer jemand verbrochen hat, er ist stets von Gott geliebt. Es muss uns Christen ein Anliegen sein, den Gefangenen ihre Würde zurückzugeben, ihnen Achtung entgegenzubringen und ihnen nahe zu sein.

 

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Generalaudienz am 26.10.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, 

guten Tag!

 

Wir setzen die Reflexion über die leiblichen Werke der Barmherzigkeit fort, die Jesus, der Herr, uns anvertraut hat, um unseren Glauben stets lebendig und dynamisch zu erhalten. Denn diese Werke machen deutlich, dass die Christen nicht müde und träge sind im Warten auf die endgültige Begegnung mit dem Herrn, sondern ihm täglich entgegengehen und sein Angesicht erkennen in dem vieler Menschen, die um Hilfe bitten. Heute verweilen wir bei diesem Wort Jesu: »Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben« (Mt 25,35-36). In unserer Zeit ist das Werk, das die Fremden betrifft, äußerst aktuell.

 

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Generalaudienz am 19.10.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, oft macht der Wohlstand blind für die anderen und ihre Sorgen. Als Christen dürfen wir nicht die Augen vor der Realität verschließen, dass viele Menschen Not leiden. Deswegen rufen uns die Werke der Barmherzigkeit dazu auf, Hungrige zu speisen und Dürstenden zu trinken zu geben. Es ist eine wichtige Form der Nächstenliebe, sich an Spendenaktionen gegen den Hunger in der Welt zu beteiligen. Was aber noch mehr zählt, ist, dass ich persönlich mich im täglichen Leben einsetze. Es geht um den konkreten Mitmenschen: Wie verhalte ich mich gegenüber dem Armen, der an meine Tür klopft oder dem ich auf der Straße begegne? Immer gibt es jemanden, der mich braucht, meine Hilfe, meinen Einsatz. Ich kann niemand anderen „delegieren“. Denn mein Glaube ist tot, wenn er keine Werke vorzuweisen hat (vgl. Jak

 

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Generalaudienz am 12.10.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

...in den vergangenen Katechesen haben wir uns mit dem Geheimnis des göttlichen Erbarmens befasst. Jesus macht durch seine Worte und Taten die Barmherzigkeit des himmlischen Vaters sichtbar. Er lädt uns ein, seine Barmherzigkeit persönlich anzunehmen und an die Menschen, denen wir im Alltag begegnen, weiter zu verschenken. Auf diese Weise treten wir in eine tiefe Gemeinschaft mit Christus und dürfen geradezu sein „Angesicht“ sehen. Das, was wir dem geringsten Menschen getan haben, das haben wir ihm getan. Bezugnehmend auf Jesu Gleichnis vom Weltgericht zählt die Kirche sieben leibliche Werke der Barmherzigkeit: Hungrige speisen, Durstigen zu trinken geben, Fremde beherbergen, Nackte kleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen, Tote bestatten. Gleichermaßen wichtig sind die geistigen Werke der Barmherzigkeit, die das Innere der Person berühren und deshalb eine große Nähe zu unseren Mitmenschen hervorbringen können. Es sind dies: Unwissende lehren, Zweifelnden recht raten, Trauernde trösten, Sünder zurechtweisen, Beleidigern gern verzeihen, Lästige geduldig ertragen, für Lebende und Verstorbene beten. Die leiblichen wie die geistigen Werke der Barmherzigkeit sind ein wirksames Mittel gegen den Virus der Gleichgültigkeit, der unsere heutige Gesellschaft befallen hat. Sie helfen uns, aufmerksam gegenüber unseren Mitmenschen in ihren materiellen und inneren Nöten zu sein.

 

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Generalaudienz am 05.10.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, vergangenes Wochenende konnte ich Georgien und Aserbaidschan besuchen. Ich danke Gott für diese Reise, die gewissermaßen meinen Besuch in Armenien letzten Juni fortgeführt und ergänzt hat. Diese drei Länder des Kaukasus habe ich aufgesucht, einerseits um die Katholiken dort zu stärken und andererseits um diese Völker auf dem Weg zum Frieden und zur Brüderlichkeit zu unterstützen. Die katholische Kirche in Georgien und Aserbaidschan ist gerufen, gemeinsam mit den anderen Kirchen und im Dialog mit den anderen Religions­gemeinschaften den Menschen nahe zu sein. Bewegend waren die Begegnung mit Patriarch Ilia II. und der Besuch der georgisch-orthodoxen Kathedrale in Tiflis. Mit den Gläubigen der Chaldäischen Kirche habe ich besonders für den Frieden in Syrien, im Irak und im ganzen Nahen Osten gebetet. Ferner habe ich daran erinnert, dass die wahre Mission und Sendung darin bestehen, die Anziehungskraft Christi durch die enge Verbindung mit ihm im Gebet und in der konkreten Nächstenliebe sichtbar zu machen. Diese Art von Präsenz als Same des Reiches Gottes ist auch in Aserbaidschan nötig, wo nur wenige Hundert Katholiken leben. Die Gemeinschaft mit Christus drängt uns dazu, die Begegnung und den Dialog mit allen zu suchen, die an Gott glauben, um gemeinsam eine gerechtere und solidarischere Welt aufzubauen.

 

 

 

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Generalaudienz am 28.09.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, bei der Passion Jesu ist das Wort der Vergebung von besonderer Bedeutung. Seine Bitte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lk 23,43), wird zur konkreten Tat, als er dem reumütigen Schächer verzeiht. Damit zeigt Christus nicht nur die Fülle seiner Liebe. Er offenbart, dass sein Erlösungsopfer dem schweren Sünder gilt, dass es keine Grenzen kennt. Er hält am Kreuz bis zum Ende aus, um zu zeigen, dass er keinen von uns, in welchem Leid auch immer, alleine lässt. Während der böse Schächer Gott lästert, wendet sich der andere mit Gottesfurcht und tiefem Vertrauen an den Herrn und wird so offen für dessen Barmherzigkeit. Im Wissen um die Güte Jesu bekennt er seine Schuld. Er erkennt im leidenden Herrn die Liebe Gottes für den Sünder und findet den Mut, sich direkt an ihn zu wenden: „Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst“ (Lk 23,42). Er nennt Jesus beim Namen,

 

 

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Generalaudienz am 21.09.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, das Motto des außerordentlichen Heiligen Jahres ist dem Abschnitt des Lukasevangeliums entnommen, den wir eben gehört haben: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!“ (6,36). Dies ist nicht einfach ein Slogan, sondern eine Lebensaufgabe. Das verdeutlicht auch die Parallelstelle bei Matthäus: „Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist“ (5,48). Barmherzig sein heißt vollkommen sein, „perfekt“ sein, wie der lateinische Text sagt. Aber können wir das? Können wir lieben und barmherzig sein wie Gott? Gottes Liebe ist unendlich groß. Wenn uns Jesus aber aufruft, barmherzig zu sein wie der Vater, denkt er nicht an Quantität. Er möchte, dass wir zu einem Zeichen, zu einem Sprachrohr, zu Zeugen seiner Barmherzigkeit werden. In diesem Sinne spiegeln die Heiligen der Kirche durch ihr vielfältiges Wirken das barmherzige Antlitz

 

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Generalaudienz am 14.09.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, ein besonderer Ausdruck der Güte Gottes ist die Sorge Jesu für die Menschen, die schwere Mühsal zu tragen haben. Er lädt sie ein, ihm zu folgen, damit sie bei ihm Ruhe finden (vgl. Mt 11,28ff). Mit der Aufforderung „Kommt alle zu mir“ wendet sich Jesus an die Niedergeschlagen, die Armen und Kleinen, die nichts haben außer ihr Vertrauen in Gottes Hilfe und Barmherzigkeit. Wer sich zum Herrn bekehrt und ihm nachfolgt, erhält die Verheißung, dass er Trost und Stärke für sein ganzes Leben findet. „Nehmt mein Joch auf euch“ verweist auf das enge Band zwischen Gott und seinem Volk, auf die Unterwerfung unter den Willen Gottes und sein Gesetz. Jesus spricht von seinem Joch: Er ist die Erfüllung des Gesetzes, durch seine Person erkennen wir Gottes Willen und durch ihn treten wir in Gemeinschaft mit Gott. Die dritte Aufforderung „Lernt von mir“ besagt, den Weg der Nachahmung Jesu zu gehen.  

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Generalaudienz am 10.09.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Die Lesung, die wir gehört haben, spricht von der Barmherzigkeit Gottes, die in der Erlösung verwirklicht wird, also im Heil, das uns geschenkt worden ist durch das Blut seines Sohnes Jesus (vgl. 1 Petr 1,18-21). Das Wort »Erlösung« wird wenig gebraucht, und dennoch ist es grundlegend, weil es auf die radikale Befreiung verweist, die Gott für uns, für die ganze Menschheit und für die gesamte Schöpfung wirken konnte. Es scheint, dass der heutige Mensch nicht mehr gerne daran denkt, dass er durch ein Eingreifen Gottes befreit und gerettet wurde, denn der heutige Mensch hält die eigene Freiheit fälschlicherweise für eine Kraft, um alles zu erlangen. Er brüstet sich auch damit. Aber in Wirklichkeit ist es nicht so. Wie viele Illusionen werden unter dem Vorwand der Freiheit verkauft und wie viele neue Formen der Sklaverei werden in unseren Tagen im Namen einer falschen Freiheit geschaffen! Sehr viele, sehr viele Sklaven: »Ich tue das, weil ich es tun will. Ich nehme Drogen, weil ich es gern tue. Ich bin frei! Ich tue dieses und jenes.« Sie sind Sklaven! Sie werden zu Sklaven im Namen der Freiheit. Wir alle haben solche Menschen gesehen, die am Ende am Boden zerstört sind. Wir brauchen Gott, damit er uns von jeder Form der Gleichgültigkeit, des Egoismus und der Selbstgenügsamkeit befreit.

 

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Generalaudienz am 07.09.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, im Evangelium hören wir von der Frage Johannes’ des Täufers, ob Jesus wirklich der erwartete Messias sei. Mit seiner Antwort macht Jesus deutlich, dass er das konkrete Werkzeug der Barmherzigkeit Gottes ist. Er ist vom Vater gesandt, um allen Trost und Heil zu bringen und um die Sünder zur Umkehr zu rufen. In Jesus zeigt sich Gottes Gerechtigkeit in erster Linie als Barmherzigkeit. Der Herr mahnt, an seinem Wirken keinen Anstoß zu nehmen. Diese Mahnung ist immer aktuell. Auch heute schafft sich der Mensch Vorstellungen von Gott, die ihn daran hindern, Gottes wahre Gegenwart zu erfahren. Die einen legen sich Gott nach den eigenen Wünschen und Überzeugungen in einer Art „Selfmadeglauben“ zurecht. Andere machen Gott zu einem falschen Götzen, indem sie seinen Namen für persönliche Interessen oder sogar für Gewalt missbrauchen. Wieder andere reduzieren Gott auf eine psychologische Zuflucht in schwierigen Lebensmomenten oder sehen in Jesus bloß einen Meister ethischer Lehren. Schließlich gibt es welche, die in einer rein innerlichen Beziehung die missionarische Kraft des Glaubens, der die Welt und die Geschichte verändern kann, ersticken. Wir dürfen dem barmherzigen Handeln des Vaters keine Hindernisse in den Weg legen. Vielmehr müssen wir um das Geschenk eines großen Glaubens bitten, damit wir Zeichen und Werkzeuge der Barmherzigkeit werden.

 

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Generalaudienz am 31.08.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der Lesung aus dem Matthäusevangelium haben wir von einer Frau gehört, die schon seit zwölf Jahren an Blutungen litt und von Jesus geheilt wurde. Neben den großen körperlichen Beschwerden litt die Frau darüber hinaus unter der Last, nach dem Gesetz des Moses für unrein gehalten zu werden. Die Begegnung mit Jesus wurde für sie zur Heilung an Leib und Seele. Jesus schenkte ihr ihre Würde zurück. Diese Begegnung ist aber genaugenommen eine Berührung: Die Frau berührte den Saum des Gewandes Jesu, und er wendete sich ihr zu, sah sie an und sprach zu ihr. Sie empfing die Aufmerksamkeit, den Blick und das Wort Jesu. So wurde die Frau ganz heil. „Heilen“ ist das Schlüsselwort dieses Textabschnitts, das der Evangelist dreimal wiederholt. Der Herr schenkt in seiner großen Barmherzigkeit Heilung in Fülle. Auch wir

 

 

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Generalaudienz am 24.08.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern,

 

Ich hatte die heutige Katechese wie jeden Mittwoch vorbereitet und zwar in diesem Jahr der Barmherzigkeit über das Thema der Nähe Jesu. Aber aufgrund der Nachricht über das Erdbeben, welches das Zentrum Italiens getroffen und ein großes Gebiet zerstört hat sowie viele Todesopfer und Verletzte gefordert hat, kann ich nicht anders, als meinen großen Schmerz und meine Anteilnahme all jenen Menschen in den vom Beben getroffenen Gebieten zum Ausdruck zu bringen. Ebenso schließe ich alle Menschen ein, die ihre Angehörigen verloren haben und jene, die noch unter dem Schock des Bebens und seiner Schrecken leiden. Ich habe gehört, dass der Bürgermeister vom Amatrice gesagt hat: „Den Ort gibt es nicht mehr.“ Und dass unter den Opfern auch Kinder sind, erschüttert mich zutiefst.

 

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Generalaudienz am 17.08.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern,

 

im Matthäusevangelium wird von der Speisung der viertausend Menschen berichtet. Jesus, der sich nach dem Tod Johannes des Täufers ein wenig in die Einsamkeit zurückziehen wollte, hatte Mitleid mit den vielen Menschen , die ihn suchten, und heilte ihre Kranken. Dieses Mitleid offenbart den unerschütterlichen Willen Gottes, auch uns nahe zu sein und uns zu retten. Aber Jesus bezog auch die Jünger in sein Heilshandeln ein. Am Abend sollten sie den zahlreichen Menschen zu essen geben. Das Wenige, was die Jünger vorweisen konnten, wurde von Jesus ergänzt und vollendet. Immer kommt der Herr den Bedürfnissen der Menschen entgegen, aber ebenso will er, dass wir uns sein Mitleid zu eigen machen. Die Gemeinschaft mit Christus wurde durch die Speisung der Menge unterstrichen. Diese Speisung ist auch ein Hinweis auf die 

 

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Generalaudienz am 10.08.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, im Zentrum der Erzählung von der Auferweckung des jungen Mannes von Naïn steht das große Mitleid und Erbarmen, das Jesus mit der Mutter hat, die um ihren einzigen Sohn trauert. Wenn wir in diesem Jubiläumsjahr durch die Heilige Pforte gehen, sollen wir uns an diese Begebenheit am Stadttor von Naïn erinnern. Wir alle kommen mit unserem Leben zur Heiligen Pforte, mit unseren Freuden und Leiden, unseren Plänen und Enttäuschungen, Zweifeln und Ängsten und dürfen gewiss sein: Jesus ist uns nahe und will uns sein Wort des Trostes schenken: „Weine nicht!“ An der Pforte begegnen sich der menschliche Schmerz und das göttliche Mitleid. Jesu mächtiges Wort richtet uns wieder auf und lässt uns vom Tod ins Leben schreiten. Die Witwe von Naïn wird zum zweiten Mal Mutter, als Jesus ihr den Sohn

 

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Generalaudienz am 03.08.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern,

 

nach 25 Jahren ist der Weltjugendtag in diesen Tagen ein zweites Mal nach Polen gekommen. Wie 1991 in Tschenstochau hat er diesmal in Krakau junge Menschen aus der ganzen Welt zusammengeführt. Das bunte Fahnenmeer im Jordan-Park und auf dem Campus Misericordiae machte die fröhliche Gemeinschaft der vielen Nationen deutlich und die Freude, mit Brüdern und Schwestern zu feiern. Bei diesem Weltjugendtag im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit haben die jungen Menschen ihre Bereitschaft zeigen können, die Botschaft des göttlichen Erbarmens mit Werken der Barmherzigkeit überall hinzutragen. Diese Reise war zugleich ein Besuch Polens, angefangen beim Heiligtum der Gottesmutter von Tschenstochau. Dieses Land mit seiner Geschichte – geprägt von leidvollen Prüfungen und Stärke im Glauben – sagt Europa, dass es keine

 

 

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Generalaudienz am 30.06.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern,

 

man kann viel über Barmherzigkeit sprechen; wichtiger ist es, die Barmherzigkeit zu leben. In Anlehnung an ein Wort aus dem Jakobusbrief (vgl. 2,17) können wir sagen: Die Barmherzigkeit für sich allein ist tot, wenn sie nicht Werke vorzuweisen hat. Was die Barmherzigkeit lebendig macht, ist die fortwährende Dynamik des Zugehens auf die Menschen, die sich in geistlicher oder materieller Not befinden. Die Barmherzigkeit hat Augen, um hinzusehen; Ohren, um zuzuhören; Hände, um wieder aufzurichten. Der Alltag gibt uns vielfältige Gelegenheiten, die Bedürfnisse der Armen und Leid Tragenden mit Händen zu greifen. Es bedarf der Aufmerksamkeit unsererseits, um zu erkennen, was den Mitmenschen Not tut. Wer im eigenen Leben die Barmherzigkeit des Vaters

 

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Generalaudienz am 22.06.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der Lesung aus dem Lukasevangelium, die wir eben gehört haben, wendet sich ein Aussätziger an Jesus: „Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde“ (5,12). Er bittet nicht einfach darum, gesund zu werden, sondern um Reinheit, um umfassende Heilung. Aussatz galt als Verunreinigung des ganzen Menschen; ein Aussätziger hatte sich von den Menschen und vom Tempel fernzuhalten. Als er von Jesus hört, geht er trotzdem in die Stadt. Er glaubt mit ganzem Herzen, dass Jesus ihn heilen kann. Der Aussätzige zeigt uns, dass bei der Begegnung mit dem Herrn nicht viele Worte nötig sind. Wichtig ist das Vertrauen in seine Allmacht, seine Güte und Barmherzigkeit. Jesus hat Mitleid mit dem Aussätzigen, streckt seine Hand aus, berührt ihn und sagt: „Ich will es – werde rein!“ (Mk 1,41). Der Geheilte soll das

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Generalaudienz am 18.06.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, die Umkehr und die Vergebung der Sünden – zwei bedeutsame Aspekte der göttlichen Barmherzigkeit – sind der Kern der Verkündigung, die Jesus nach seiner Auferstehung den Aposteln aufträgt. Die Umkehr, die wir heute näher beleuchten wollen, findet sich in der ganzen Heiligen Schrift. Von ihr ist besonders bei den Propheten die Rede, die immer wieder das Volk dazu aufrufen, zum Herrn zurückzukehren und das Leben zu ändern. Der Ruf zur Umkehr „Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ (Mk 1,15) steht dann am Beginn der Verkündigung Jesu. Er bittet darum, seine Botschaft als das letzte und endgültige Wort anzunehmen, das der Vater zur Menschheit spricht. Es geht ihm dabei um die innere Dimension der Umkehr, die den ganzen Menschen miteinbezieht, damit er neue Schöpfung wird. Jesus tritt nicht als Richter 

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Generalaudienz am 15.06.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

in den Evangelien hören wir immer wieder, wie Jesus seine Barmherzigkeit allen schenkt, denen er begegnet: Er ruft die Menschen, er sammelt, heilt und erleuchtet sie und schafft so ein neues Volk, das die Wunder seiner barmherzigen Liebe feiert. Das wird unter anderem bei der Heilung des Blinden von Jericho deutlich. Der Blinde gehört zu den Bedürftigen und an den Rand Gedrängten, denen die Gläubigen schon nach dem Gesetz des Mose zu helfen verpflichtet sind (vgl. Dtn 15, 7.11). Der Evangelist Lukas bringt zu der Episode ein interessantes Detail: Jemand erklärt dem Blinden den Grund für den Volksauflauf. Er sagt: „Jesus von Nazareth geht vorüber“ (Lk 18,37). Es klingt hier der „Vorübergang“ des Herrn im Buch Exodus, das Pascha des Alten Bundes an, das für

 

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Generalaudienz am 08.06.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, der Evangelist Johannes nennt die Wunder Jesu Zeichen. Die Hochzeit von Kana bildet den Rahmen für „sein erstes Zeichen“ (Joh 2,11). Jesus Christus offenbart sich als der aus seiner Fülle Schenkende und er tut dies aus Liebe. Er liebt das Volk wie ein Bräutigam, der seine Braut liebt, und schließt einen Bund mit ihm. Das ist der Hinweis auf die Beziehung, die uns als Getaufte mit ihm vereint. Doch wie kann man ein Hochzeitsfest feiern, wenn der Wein ausgeht? Maria, die Mutter Jesu, bemerkt es sofort und ermutigt die Diener, das zu tun, was Jesus ihnen auftragen wird. Auf die Empfehlung Marias hin haben die Diener ein offenes Ohr für den Ruf Jesu. Die Grundlage dafür, dass das Fest weitergeht, besteht darin, dieses Einvernehmen mit Jesus zu haben. Wir brauchen die Krüge unseres ...

 

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Generalaudienz am 01.06.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, mit der Erzählung vom Pharisäer und vom Zöllner lehrt uns Jesus die rechte Haltung des Betens. Der Pharisäer protzt mit seinen Verdiensten, fühlt sich überlegen und schaut auf sich selbst, anstatt wirklich zu Gott zu beten. Im Grunde ist er weit weg von Gott, weil er das wichtigste Gebot vernachlässigt: die Gottes- und Nächstenliebe. Der Zöllner hingegen bekennt, dass er Sünder ist und des Erbarmens Gottes bedarf. Demütig und reumütig spricht er ein kurzes Gebet. Sein Beten ist wesentlich. Er ist sich seiner Armseligkeit bewusst und steht mit leeren Händen vor Gott: Nur auf diese Weise können wir Gottes Vergebung empfangen. Jesus zeigt uns mit diesem Beispiel, dass es nicht darauf ankommt, wie viel, sondern wie wir beten, ja, wie unser Herz ist. Wir müssen den Weg zu

 

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Generalaudienz am 25.05.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

in der heutigen Katechese betrachten wir die Beziehung zwischen der Barmherzigkeit Gottes und dem Gebet des Menschen. Immer erhört Gott die Bitten seiner Kinder, aber nicht immer zu der Zeit und in der Weise, wie wir es wünschen. Was sollen wir tun? Jesus erzählt in diesem Zusammenhang das Gleichnis von der armen Witwe und dem ungerechten Richter (vgl. Lk 18,1-8). Durch die Beharrlichkeit ihres Bittens bringt die Witwe den Richter dazu, ihr zu ihrem Recht zu verhelfen. Jesus hebt hervor, dass der barmherzige Gott natürlich das Gegenteil dieses Richters ist, dass es aber dennoch nötig sei, immer zu beten und darin nicht nachzulassen. Jesus selbst ist uns Vorbild für das inständige Gebet. Vor seinem Leiden hat er im Garten Getsemani gebetet, dass der Kelch an ihm vorübergehe, doch vertraute er sich dem Vater ohne Vorbehalt an: „Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst“ (Mt 26,39). Das ist es, was beim Beten geschieht: Das Motiv des Gebets tritt zurück, aber die Beziehung zum himmlischen Vater wird gestärkt. Wer beständig betet, strebt immer mehr nach einer Einigung mit Gott, dem Ursprung der barmherzigen Liebe. Diese Erfahrung der Nähe Gottes im Gebet gibt auch unserem Glauben neue Kraft.

 

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Generalaudienz am 18.05.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, im Gleichnis vom reichen Prasser und dem armen Lazarus begegnen uns tiefe Gegensätze. Der eine schwelgt in Reichtum und Luxus, dem anderen fehlt das Nötigste zum Leben. Sein Körper ist übervoll mit Geschwüren, er liegt vor der Tür des Reichen und erhält nicht einmal das, was vom Tisch zu Boden fällt. Nach dem Tod der beiden kehrt sich ihre Situation um. Lazarus findet Ruhe und Geborgenheit in Abrahams Schoß. Der Reiche leidet und bittet Abraham, Lazarus möge seine Qualen lindern. Doch diese Hilfe ist nicht mehr möglich. Die Tür des Reichen, vor der Lazarus früher umsonst bettelte, ist im neuen Leben ein unüberwindlicher Abgrund geworden. Abraham macht deutlich, dass die Barmherzigkeit, die Gott uns schenkt, abhängig ist von unserer Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten. Der Reiche wird verdammt. Nicht wegen seines Reichtums, sondern weil er mit dem armen Lazarus kein Mitleid hatte. Armut und über das Elend des anderen Mitleid empfinden und ihm Barmherzigkeit erweisen stehen in einer engen Verbindung. Der Reiche hat im Gleichnis keinen Namen, der Arme heißt Lazarus. Das bedeutet: „Gott heilt“. Gott will seine Güte schenken, er will heilen. Aber diese Barmherzigkeit kann in ein verschlossenes Herz nicht eintreten.

 

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Generalaudienz am 14.05.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

 

Der Tag sieht nicht ganz so gut aus [es regnet], aber ihr seid mutig und seid trotz des Regens gekommen. Danke! Diese Audienz findet an zwei Orten statt: Die Kranken sind in der »Aula Paolo VI«, aufgrund des Regens – dort sitzen sie bequemer und folgen uns über den Großbildschirm –, und wir sind hier. Wir sind vereint, wir und sie, und ich schlage euch vor, sie mit einem Applaus zu grüßen. Es ist nicht leicht, mit dem Regenschirm in der Hand zu applaudieren! 

 

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Generalaudienz am 11.05.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

 

Liebe Brüder und Schwestern,  guten Tag!

 

Die heutige Audienz findet an zwei Orten statt: Weil es nach Regen aussah, sind die Kranken in der »Aula Paolo VI«. Sie sind über den Großbildschirm mit uns verbunden: zwei Orte, aber eine einzige Audienz. Grüßen wir die Kranken, die in der »Aula Paolo VI« sind. Wir wollen heute über das Gleichnis vom Barmherzigen Vater nachdenken. Es erzählt von einem Vater und seinen beiden Söhnen, und es lässt uns die unendliche Barmherzigkeit Gottes erkennen.

 

Wir wollen beim Ende beginnen, also bei der Freude im Herzen des Vaters, der sagt: »Wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden« (V. 23-24). Mit diesen Worten hat der Vater den jüngeren Sohn in dem Augenblick unterbrochen, in dem er seine Schuld bekannte: »Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein…« (V. 19). Dieser Satz ist jedoch für das Herz des Vaters unerträglich. Stattdessen beeilt er sich, dem Sohn die Zeichen seiner Würde zurückzugeben: das schöne Gewand, den Ring, die Schuhe.

 

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Generalaudienz am 04.05.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

 

Wir alle kennen das Bild vom guten Hirten, der das verlorene Schaf auf die Schultern nimmt. Dieses Bild steht seit jeher für die Sorge Jesu um die Sünder und für die Barmherzigkeit Gottes, der sich nicht damit abfindet, jemanden zu verlieren. Jesus erzählt dieses Gleichnis, um verständlich zu machen, dass seine Nähe zu den Sündern keinen Anstoß erregen, sondern im Gegenteil alle ernsthaft zum Nachdenken darüber bringen soll, wie wir unseren Glauben leben. Der Bericht sieht auf der einen Seite die Sünder, die zu Jesus kommen, um ihm zuzuhören, und auf der anderen Seite die Gesetzeslehrer, die Schriftgelehrten, die argwöhnisch sind und sich aufgrund seines Verhaltens von ihm distanzieren. Sie distanzieren sich, weil Jesus sich den Sündern genähert hat. Sie waren stolz, sie waren hochmütig, sie hielten sich für gerecht. 

 

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Generalaudienz am 30.04.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

 

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

 

Heute möchte ich mit euch über einen wichtigen Aspekt der Barmherzigkeit nachdenken: die Versöhnung. Gott hat es nie versäumt, den Menschen seine Vergebung anzubieten: Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht. Oft meinen wir, dass unsere Sünden den Herrn von uns entfernen: In Wirklichkeit entfernen wir uns von ihm, wenn wir sündigen, aber da er sieht, dass wir in Gefahr sind, kommt er erst recht, um uns zu suchen. Gott resigniert nie angesichts der Möglichkeit, dass ein Mensch sich von seiner Liebe abwendet, jedoch unter der Voraussetzung, dass er in ihm ein Zeichen der Reue für das Böse findet, das er getan hat. 

 

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Generalaudienz am 27.04.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter erklärt uns, was Nächstenliebe bedeutet: Drei Menschen, ein Priester, ein Levit und ein Samariter kamen an einem Mann vorbei, den Räuber überfallen und halbtot liegengelassen hatten. Obwohl die ersten beiden regelmäßig ihren Dienst im Tempel versahen und die Gesetze Gottes kannten, gingen sie einfach vorüber. Ein vermeintlicher, oberflächlicher Glaube lebt weder die wahre Liebe zu Gott, noch zum Nächsten. Der Samariter endlich, der den Juden als unzuverlässiger Ausländer galt, hielt beim Verletzten an. Er blieb nicht nur Zuschauer, sondern „hatte Mitleid“ (Lk 10,33). Das Herz des Samariters war verbunden mit dem Herzen Gottes, der auch mit uns Menschen Mitleid hat. Mitleid haben heißt, im Innersten ergriffen sein angesichts des Elends des anderen. Wie der Samariter lässt

 

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Generalaudienz am 20.04.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, die Erzählung im Lukasevangelium von der Sünderin, die dem Herrn die Füße salbt, handelt von der Liebe und der Vergebung. Die nicht namentlich genannte Frau vertraut sich voller Liebe Jesus ganz an. Das Wort Gottes lehrt, zwischen der Sünde und dem Sünder zu unterscheiden. Mit der Sünde darf man keine Kompromisse eingehen, aber die Sünder – d. h. wir alle – sind wie Kranke, die der Heilung bedürfen. Doch muss der Kranke erkennen, dass er den Arzt braucht, und der Arzt muss sich ihm nähern, damit er ihn behandeln kann. Deswegen lässt sich Jesus von der Sünderin berühren, ohne Angst zu haben angesteckt zu werden. Er tritt in Beziehung zu ihr und setzt ihrer Ausgrenzung ein Ende. Er sieht ihren Glauben und ihre Umkehr. Die Sünderin lehrt uns die Verbindung zwischen Glaube, Liebe und

 

 

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Generalaudienz am 13.04.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der Lesung haben wir gehört, wie Jesus den römischen Zolleintreiber Matthäus, der wegen seines Berufs als öffentlicher Sünder galt, in seine Nachfolge rief. Matthäus lud Jesus mit seinen Jüngern daraufhin in sein Haus ein. Die Gemeinschaft, die Jesus mit den Sündern pflegt, ist ein Hinweis auf die Kirche, in der Christus die Sünder zu sich ruft. Er lässt uns erkennen, dass wir seine Vergebung brauchen, und öffnet uns so einen neuen Weg des Heils. Der Stolze, der sich selbst für gerecht hält, versteht das Handeln Jesu nicht. Aber der Herr ist der Arzt, der heilen und gesund machen will. In zweifacher Weise heiligt uns Jesus an seinem Tisch: durch sein Wort und durch die heilige Eucharistie. Sein Wort reinigt uns, zeigt uns den Weg der Wahrheit. Die Speise der Eucharistie nährt uns mit dem Leben Christi selbst, mit seinem Leib und

 

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Generalaudienz am 06.04.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, Jesus Christus ist die fleischgewordene Barmherzigkeit Gottes. Jeder Moment in seinem irdischen Leben bringt die grenzenlose Liebe, die allen offensteht und im Kreuzesopfer ihren Höhepunkt findet, zum Ausdruck. So ist das Evangelium wirklich das „Evangelium der Barmherzigkeit“. Die Taufe im Jordan am Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu verleiht seiner Sendung eine entscheidende Prägung. Jesus stellt sich in eine Reihe mit den Sündern; er offenbart sich als Messias, der aus Solidarität und Mitleid zu uns das ganze Menschsein auf sich nimmt. Die Sendung des Sohnes ist es, allen die rettende Liebe Gottes zu bringen. Die Tiefe des Geheimnisses dieser Liebe schauen wir im gekreuzigten Herrn. Jesus bietet am Kreuz die Sünde der Welt und damit alle unsere Sünden der barmherzigen Liebe des

 

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Generalaudienz am 30.03.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, mit einer Betrachtung zu Psalm 51 wollen wir heute die Katechesen über die Barmherzigkeit im Alten Testament abschließen. Das „Miserere“, wie dieser Bußpsalm genannt wird, ist ein Bekenntnis der Schuld und eine Bitte um Vergebung und Neuschaffung. Der Titel des Psalms nimmt Bezug auf den Ehebruch Davids mit Batseba, der Frau des Urija. König David, der von Gott dazu berufen ist, das Volk auf dem Weg der göttlichen Gebote zu führen, wird seiner Mission untreu; er begeht Ehebruch und lässt zudem den Urija töten. Doch er erkennt seinen Frevel und ruft mit dem eindringlichen Ruf des Miserere den Gott der Barmherzigkeit an, der allein von der Sünde befreien kann. David lässt sich von der Liebe Gottes reinigen und wird so zu einer neuen Schöpfung. Was wir brauchen, um zu leben, ist die

 

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Generalaudienz am 23.03.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, das österliche Triduum – Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag – erscheint in diesem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit in einem besonderen Licht. Es führt uns wieder neu das Geheimnis der grenzenlosen Liebe Gottes vor Augen, der sich wirklich völlig an jeden von uns verschenkt. Am Gründonnertag offenbart Jesus durch die Fußwaschung und in der Eucharistie die Liebe, die sich in den Dienst stellt. Er gibt sich uns als Nahrung und ermutigt uns, diese Speise gleichfalls mit anderen zu teilen, auf dass eine wahre Gemeinschaft des Lebens entstehe unter allen, die bedürftig sind. Der Karfreitag ist der höchste Ausdruck seiner Liebe. Jesus gibt sein Leben für das Heil der Welt hin. Seine Liebe erstreckt sich über alle Zeiten und jeden Ort. Sie ist eine unerschöpfliche Quelle des Heils für uns alle, die wir

 

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Generalaudienz am 16.03.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, der Abschnitt des 30. und 31. Kapitels im Buch des Propheten Jeremia wird auch Trostschrift genannt. Dort begegnet uns die tröstende Kraft der Barmherzigkeit Gottes. Jeremia wendet sich mit Worten des Trostes an die ins Exil verschleppten Israeliten und verkündet ihnen die Rückkehr in die Heimat. Die Not und Verlassenheit des Exils, auch in seiner geistigen Dimension, lässt den Menschen immer wieder fragen: Wo ist Gott? Wie kann er das zulassen? Jeremia zeigt, dass Gott sein Volk nicht allein lässt, dass er bei ihnen ist, dass er es ist, der sie zurückführt, ihre Tränen trocknet und von Angst befreit. Gott ist treu. Er steht uns bei in jeder Not. Die Rückkehr nach Jerusalem wird beschrieben als ein hinaufströmen, hinauffließen auf den Berg Zion – ein kühnes Bild, das von

 

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Generalaudienz am 12.03.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, vor seinem Leiden und Sterben hat Jesus mit der Fußwaschung ein Zeichen gesetzt, das sich tief ins Gedächtnis der Jünger eingeprägt hat. Der Herr macht sich zum Knecht und zeigt den Aposteln: Das Dienen ist der Weg, um den Glauben an ihn zu leben und seine Liebe zu bezeugen. Christus offenbart dadurch, wie Gott an uns handelt, und gibt uns ein Beispiel des neuen Gebots, einander zu lieben, wie er uns geliebt hat, bis zur Hingabe des Lebens. So ist die Liebe ein konkreter Dienst, den wir einander erweisen, ein demütiger Dienst im Stillen und Verborgenen. Dazu gehört auch, die Gaben, die uns der Heilige Geist geschenkt hat, zum Aufbau der Gemeinde zur Verfügung zu stellen und die materiellen Güter zu teilen, damit niemand Not leidet. Das Teilen und die Hingabe sind ein Weg echter Menschlichkeit, auf

 

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Generalaudienz am 02.03.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in Bezug auf die Barmherzigkeit Gottes wird gerne das Bild eines Familienvaters gebraucht, der seine Kinder liebt, sie erzieht und auch zurechtweist, wenn sie etwas falsch machen, um ihr Wachstum im Guten zu fördern. So stellen die Propheten den Bund zwischen Gott und dem Volk Israel oft als eine Vater-Kind-Beziehung dar. Gott liebt sein Volk, es gehört ihm und soll diese Zugehörigkeit in Vertrauen und Gehorsam leben. Die Abkehr des Volkes aber entstellt diese Beziehung. Die Folge der Sünde ist ein Zustand des Leidens. Wo Gott abgelehnt wird, ist kein Leben möglich, verliert das Dasein seine Wurzeln. Doch auch dieser schmerzliche Augenblick geschieht im Hinblick auf das Heil. In der Prüfung erfährt das Volk die Bitterkeit und trostlose Leere dessen, der Gott verlässt und den Tod wählt.

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Generalaudienz am 24.02.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der Reihe unserer Mittwochskatechesen über die Barmherzigkeit in der Heiligen Schrift wollen wir heute das Verhältnis von Macht und Barmherzigkeit betrachten. An verschiedenen Stellen der Bibel begegnen uns Menschen, die mit ihrem Reichtum und ihrer Macht nicht gut umgehen. Mit einer egoistischen und anmaßenden Gesinnung kann die Macht zu einem Werkzeug der Korruption und des Todes werden. Dies wird zum Beispiel an der Geschichte von Nabots Weinberg deutlich. Der König Ahab will sich das Grundstück seines Nachbarn Nabot einverleiben, aber dieser will es nicht veräußern. Für die Israeliten war nämlich das Land heilig. Es galt als eine Gabe des Herrn, die als Zeichen göttlichen Segens zu hüten und von Generation zu Generation weiterzugeben war. Der Königin Isebel gelingt es durch Bestechung, Nabot aus dem Weg zu räumen und das begehrte Land dem König

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Generalaudienz am 20.02.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, das Jubiläum der Barmherzigkeit lässt uns tiefer in das Geheimnis der Liebe und Güte Gottes eintreten. Zudem lädt uns die Kirche in der Fastenzeit ein, Jesus noch besser kennenzulernen und den Glauben an Gott in authentischer Weise zu leben. Das heißt: Wir sollen die konkrete Nähe des barmherzigen Gottes unseren Mitmenschen bezeugen. Diese Aufgabe bedeutet immer auch Verantwortung zu übernehmen, also für den Anderen mit unserem guten Willen und unserer Kraft da zu sein. Denn auch Gott setzt sich für uns ein. Er hat die Welt erschaffen und erhält sie. Vor allem aber hat er uns seinen Sohn Jesus Christus geschenkt. Und mit ihm schenkt uns der Vater alles, was wir brauchen. In der Person Jesu müht sich Gott um die Armen und Bedürftigen und gibt ihnen wieder Hoffnung und Würde. Die Fremden, Kranken,

 

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Generalaudienz am 10.02.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, in der Heiligen Schrift, besonders im Buch Levitikus, hören wir von der Stiftung des „Jubeljahres“. Jedes fünfzigste Jahr soll für heilig erklärt werden und als Jubeljahr gelten, das am Versöhnungstag durch den Klang des Horns eröffnet wird. Es handelte sich um eine Art „Generalvergebung“, die allen ermöglichte, ihre ursprüngliche Situation wiederzuerhalten: jede Schuld wurde getilgt, Grund und Boden zurückgegeben, die eigene Freiheit wiederhergestellt. Das Jubeljahr diente dem Volk Israel dazu, die Armut und Ungleichheit zu bekämpfen, allen ein würdiges Leben und eine gleiche Verteilung der Güter zu sichern. Dahinter stand die Idee, dass die Erde letztlich Gottes Eigentum ist. Das Ziel war eine auf Gleichheit und Solidarität gegründete Gesellschaft, wo Freiheit, Besitz und Geld ein Gut für alle und nicht nur für einige wenige sind. Das Jubeljahr

 

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Generalaudienz am 03.02.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, die Heilige Schrift zeigt uns Gott als den unendlich Barmherzigen wie auch als den absolut Gerechten. Im irdischen Bereich wird die Gerechtigkeit häufig mit Hilfe des Gesetzes eingefordert, wenn z. B. das Opfer eines Übergriffs sich an einen Richter wendet. Es handelt sich um eine Art von Gerechtigkeit, nach der ein Schuldiger den Schaden, den er angerichtet hat, zu erstatten hat. Diese Regelung besiegt das Böse nicht, sondern dämmt es nur ein. Es gibt aber noch eine andere Art von Gerechtigkeit, welche die Bibel uns als den Königsweg vorstellt. Man vermeidet hier den Gang vor Gericht. Das Opfer wendet sich vielmehr selbst an den Schuldigen und lädt ihn zur Umkehr ein. Es appelliert an sein Gewissen und hilft ihm zu verstehen, dass er Böses tut. Auf diese Weise kann der Täter sich der Vergebung

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Generalaudienz am 27.01.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, die Barmherzigkeit Gottes durchzieht die ganze Geschichte des Volkes Israel. Gott bleibt nicht gleichgültig gegenüber dem Menschen und dem menschlichen Leid. Er nimmt sich der Armen an, er hört das Klagen und greift ein, um zu retten. So begleitet der Herr in seiner Barmherzigkeit den Weg der Patriarchen und befreit Israel aus der Knechtschaft in Ägypten. Mose wird zum Mittler der göttlichen Barmherzigkeit für das Volk, das vor dem Pharao und den Fluten des Roten Meeres gerettet und zur Freiheit geboren wird. Durch Mose führt Gott sein Volk in der Wüste, formt es im Glauben und schließt einen Bund mit ihm. Es ist ein Band inniger Liebe wie zwischen Vater und Kind oder Bräutigam und Braut, eine Beziehung einzigartiger Liebe. Das Volk Israel wird Gottes besonderes Eigentum, es soll ihm als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören (vgl. Ex

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Generalaudienz am 20.01.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Katechese fällt in die Gebetswoche für die Einheit der Christen, die in diesem Jahr von einer ökumenischen Gruppe aus Lettland inhaltlich vorbereitet wird. In der Mitte des Rigaer Doms steht ein altes Taufbecken, das aus der Zeit der Missionierung des Landes im 11. Jahrhundert stammt. Der Stein ist ein ausdrucksvolles Zeichen für die Taufe, welche die Christen in Lettland als gemeinsames Glaubensfundament anerkennen. Dasselbe sagt auch das Zweite Vatikanische Konzil: „Die Taufe begründet ein sakramentales Band der Einheit zwischen allen, die durch sie wiedergeboren sind“ (Unitatis redintegratio, 22). Schon der Apostel Petrus weist auf die Taufe als Gabe und Auftrag hin. Gott hat uns, wie Petrus 

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Generalaudienz am 13.01.2016

 

 

Auszug aus der Ansprache von Papst Franziskus:

 

Liebe Brüder und Schwestern,

guten Tag!

 

Heute beginnen wir mit den Katechesen über die Barmherzigkeit aus biblischer Sicht, um so die Barmherzigkeit zu lernen im Hören auf das, was Gott selbst uns durch sein Wort lehrt. Beginnen wir mit dem Alten Testament, das uns vorbereitet und hinführt auf die volle Offenbarung Jesu Christi, in dem die Barmherzigkeit des Vaters in ganzer Fülle offenbar wird.

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