Papst Benedikt XVI.

Joseph Ratzinger (geb. 16.04.1927 in Marktl)

BIOGRAPHIE ÜBER PAPST BENEDIKT

 

Benedikt XVI. (* 16. April 1927 in Marktl, Oberbayern; lateinisch Benedictus PP. XVI; bürgerlich Joseph Aloisius Ratzinger) ist Papst und damit Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und des Staates der Vatikanstadt.

Vor seinem Pontifikat war er zuletzt Dekan des Kardinalskollegiums und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre.

 

Hier finden Sie die Biografie bei wikipedia


Letzte Audienz von Papst Benedikt XVI am 27.02.2013



Papst Benedikt erklärt die Sakramente

In der katholischen Kirche gibt es sieben Sakramente. Hier erzählt Papst Benedikt über denn Sinn der sieben Sakramente. Desweiteren erfahren Sie mehr über diese sieben Sakramente der katholischen Kirche.

  

PAPST BENEDIKT ÜBER DIE TAUFE

 

Durch die Taufe wird jedes Kind in einen Freundeskreis aufgenommen, der es nie, weder im Leben noch im Tod, verlassen wird, denn diese Gemeinschaft ist die Familie Gottes, die die Verheissung der Ewigkeit in sich trägt. Dieser Freundeskreis, diese Familie Gottes, in die das Kind nun eingegliedert wird , begleitet es immerfort, auch in Tagen des Leids, in den dunklen Nächten des Lebens; er wird ihm Trost, Zuspruch und Licht geben.

 

PAPST BENEDIKT ÜBER DIE BEICHTE

 

Das Busssakrament gibt uns die Gelegenheit, durch die Macht Gottes - "ego te absolvo" - von Grund auf neu zu werden. Das ist möglich, weil Christus die Sünden, diese Schuld auf sich genommen hat. Mir scheint, dass das gerade heute sehr notwendig ist. Wir können geheilt werden. Die Seelen, die verletzt und krank sind - das ist die Erfahrung, die alle machen -, brauchen nicht nur Ratschläge, sondern eine wirkliche Erneuerung, die nur aus der Macht Gottes kommen kann, aus der Macht der gekreuzigten Liebe Gottes. Das scheint mir der grosse Zusammenhang der Geheimnisse zu sein, die sich am Ende wirklich auf unser Leben auswirken. Wir selbst müssen wieder darüber nachdenken und sie so aufs neue zu den uns anvertrauten Menschen bringen.

 

PAPST BENEDIKT ÜBER DIE EUCHARISTIE

  

In der Tat ist die Eucharistie der vitale Mittelpunkt der gesamten Evangelisierungstätigkeit der Kirche, in etwa so wie es das Herz für den menschlichen Körper ist. Ohne die Eucharistiefeier, in der sich die christlichen Gemeinden vom zweifachen Mahl des Wortes und des Leibes Christi nähren, würden sie ihr wahres Wesen verlieren: Nur als "eucharistische" Gemeinschaften können sie den Menschen Christus vermitteln und nicht bloss Ideen oder Werte, so edel und wichtig diese auch sein mögen.

 

PAPST BENEDIKT ÜBER DIE FIRMUNG

 

Ich ermuntere euch, die Glaubenswahrheiten dadurch zu vertiefen, dass ihr über die Grösse des Sakraments der Firmung nachdenkt, das ihr empfangen habt und das euch in ein erwachsenes Glaubensleben einführt. Es muss dringend immer besser verstanden werden, um die Qualität und tiefe eures Glaubens zu bestätigen und ihn zu stärken. Der Heilige Geist lässt euch dem Geheimnis Gottes näher kommen und begreifen, wer Gott ist. Er lädt euch ein, in eurem Nächsten den Bruder zu sehen, den Gott euch geschenkt hat, damit ihr mit ihm menschlich und geistlich in Gemeinschaft lebt, also in der Kirche lebt.

 

PAPST BENEDIKT ÜBER DIE EHE

 

Die Ehe bedeutet, dem anderen in der Liebe zu folgen und so zu einer einzigen Existenz zu werden, zu einem Fleisch, und daher untrennbar, zu einer neuen Existenz, die aus dieser Liebesgemeinschaft entsteht, die vereint und auf diese Weise auch Zukunft schafft. [...] Das Sakrament der Ehe ist also keine Erfindung der Kirche, sondern es ist wirklich mit dem Menschen als solchem "mit-geschaffen" worden, als Frucht der Dynamik der Liebe, in der Mann und Frau einander finden und so auch den Schöpfer finden, der sie zur Liebe berufen hat.

 

PAPST BENEDIKT ÜBER DAS WEIHESAKRAMENT

  

Die Selbsthingabe für den andern steht auch im Zentrum des Weihesakraments. Wer dieses Sakrament empfängt, ist in besonderer Weise Christus, dem Haupt der Kirche, ähnlich geworden. Die Geweihten sich deshalb berufen, sich selbst vollkommen für ihre Brüder und Schwestern hinzugeben. Das kann nur geschehen, wenn Gottes Wille nicht länger als etwas von aussen Auferlegtes betrachtet wird, "sondern mein eigener Wille [wird] aus der Erfahrung heraus, dass in der Tat Gott mir innerlicher ist als ich mir selbst" (Deus caritas est, 17)

 

PAPST BENEDIKT ÜBER DIE KRANKENSALBUNG

 

Die Pastoral im Krankendienst ist in der Tat ein Bereich, der dem Evangelium besonders entspricht und der das Wirken Jesu, des Barmherzigen Samariters der Menschheit, unmittelbar in Erinnerung ruft. Als er durch die Dörfer Palästinas zog und die Frohe Botschaft vom Reich Gottes verkündete, begleitete er seine Verkündigung stets mit den Zeichen, die er an den Kranken vollbrachte, indem er alle heilte, die sich in den Fesseln von Krankheiten und Leiden aller Art befanden. Die Gesundheit des Menschen, des ganzen Menschen, war das Zeichen, das Christus wählte, um die Nähe Gottes, seine barmherzige Liebe, die Geist, Seele und Leib heilt, zu offenbaren. Dies, liebe Freunde, sei stets der grundlegende Bezugspunkt für jede eurer Initiativen: die Nachfolge Christi, den die Evangelien uns als den göttlichen "Arzt" aufzeigen.

Papst Benedikt XVI privat