SANTA MARIA MAGGIORE IN ROM

 

Vom Trevibrunnen aus geht man zum Staatsdenkmal Vittorio Emmanuel und von dort aus erreicht man mit dem Bus Nr. 84 die Kirche St. Maria Maggiore, die größten Marienkirche Roms. Sie gehört zu den vier Hauptbasiliken – neben dem Petersdom, St. Paul vor den Mauern und der Lateranbasilika. Kennen Sie das Fest „Maria Schnee“? Das Fest ist unmittelbar mit dieser wunderschönen Kirche verbunden. Der Legende nach hatten ein reicher Patrizier und der damalige Papst Liberius einen nächtlichen Traum. Ihnen wurde geboten, an dem Ort, wo am nächsten morgen Schnee liege, eine Kirche zu errichten. Tatsächlich lag am Hügel Esquilin Schnee. Nicht nur, dass es in Rom sehr selten schneit (ca. alle 30 Jahre), sondern die Tatsache, dass es sich um den 5. August handelte machen die Geschichte interessant. Kurz darauf wurde mit dem Bau der Basilika begonnen.

 

 

 

Der Glockenturm ist auch der größte Kirchturm Roms und misst ca. 75 Meter. Franz Beckenbauer würde beim betreten der Kirche sagen: „Haben wir schon wieder Weihnachten?“. Denn unter dem Baldachin befinden sich das Holz, der Krippe von Bethlehem. Im linken Seitenaltar wird die Ikone Salus Populi Romani von den Römern verehrt. Der Legende nach geht das Bild auf den Heiligen Lukas zurück, der mehrere Jahre bei Maria wohnte. Seit 2004 wandert eine Kopie des Bildes mit dem Weltjugendtagskreuz durch die Kontinente.

 

Blick auf Santa Maria Maggiore in Rom
Blick auf Santa Maria Maggiore in Rom

lage von santa Maria Maggiore in rom